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Die tiefenpsychologische Therapie versucht Erwachsenen zu ermöglichen positive Selbst- und Objektrepräsentanzen zu entwickeln. Vor allem bei der integrativen Behandlung von Schmerz- und Somatisierungsstörungen wird die tiefenpsychologische Therapie als Teil eines integrativen-individuellen Behandlungskonzeptes genutzt. Ergänzend hierzu werden zumeist verhaltenstherapeutische Therapieansätze angewandt. Nicht die Symptomatik oder die Diagnose sind bei einer solchen Therapie das Wichtigste, sondern die psychodynamischen Voraussetzungen und das subjektive Krankheitsempfinden des Patienten.
Über die tiefenpsychologische Therapie wird unter anderem versucht, dass der Patient erlernt, körperliche Missempfindungen von Krankheitszeichen zu unterscheiden. Auch die Einführung von psychischen Begriffen und die Reduktion der Aufmerksamkeit für die Vorgänge im Körper stehen im Fokus der Therapie. Stattdessen wird versucht das Interesse des Patienten auf dessen Umwelt zu lenken. Ein Ziel für die tiefenpsychologische Therapie ist, dass der Patient auch bei Fortbestehen der Symptomatik die bestmögliche Lebensqualität erreicht.
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